Weihnachten in Deutschland: Traditionen und Bräuche – C1

Weihnachtkalender, Adventskalender, Geschenke

Ergänze die Adjektive in diesem Text

Heute ist der 1. Dezember und die Kinder dürfen das _________ (erst-) Türchen ihres Adventskalenders öffnen. Als ich ein Kind war, habe ich diesen Brauch geliebt. Der Adventskalender hat 24 Türchen, von denen die Kinder ab dem 1. Dezember bis Heiligabend jeden Tag ein _________ (neu) öffnen dürfen. Von meinen Eltern gab es meistens einen Adventskalender mit Schokolade und von meiner Oma gab es 24 _________ (klein) Säckchen, in denen jeden Tag eine _________ (klein) Überraschung versteckt war: Haargummis, Süßigkeiten, Spielzeug und mehr.

Am 27. November 2016 war der 1. Advent. Das ist der Startschuss für die Weihnachtszeit in Deutschland, vier Sonntage vor Heiligabend. Am 1. Advent werden die Weihnachtsmärkte eröffnet. Diese gibt es in jeder Stadt und sie sind sehr _________ (beliebt). Es gibt zahlreiche festlich _________ (geschmückt) Stände, wo Glühwein und _________ (heiß) Getränke, _________  (weihnachtlich) Köstlichkeiten, Dekoration, Kerzen und vieles mehr verkauft wird. Diese Märkte gab es schon im 14. Jahrhundert. Ich liebe die Atmosphäre auf den Weihnachtsmärkten. Der berühmteste _________  (deutsch) Weihnachtsmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt, aber auch Dresden und Aachen sind für ihre _________ (wunderschön) Weihnachtsmärkte bekannt. Da ich in der Nähe von Köln wohne, war ich schon oft auf den Weihnachtsmärkten in Köln. Dort gibt es _________  (zahlreich) und jeder Weihnachtsmarkt ist ein bisschen anders. Ein Muss waren für mich die _________  (warm) Maronen, die man auf jedem Weihnachtsmarkt kaufen kann.

In vielen Familien gibt es einen Adventskranz mit vier Kerzen. An jedem Adventssonntag wird eine Kerze angezündet und spätestens an Heiligabend brennen alle Kerzen am Kranz. In der Adventszeit habe ich als Kind häufig mit meinen Eltern oder mit meiner Oma Plätzchen gebacken. Meine Oma hat dafür einen Fleischwolf benutzt, durch den sie den Teig gedreht hat. Die Plätzchen waren _________ (köstlich) und ich habe immer einige Dosen davon mit nach Hause genommen. Bei meiner Oma gab es auch immer einen Christstollen, den sie selber gebacken hatte, sowie Nüsse, Orangen und Schokolade. Die Vorweihnachtszeit war immer schön bei meiner Oma.

Viele Firmen organisieren für ihre Mitarbeiter in der Vorweihnachtszeit Weihnachtsfeiern. Dort wird viel gegessen und _________ (viel) getrunken und es gibt auch manchmal Aufführungen von Mitarbeitern und Künstlern.

Am 6. Dezember ist der Nikolaustag. An diesem Tag kommt der “Nikolaus” und füllt die Stiefel und Schuhe der Kinder mit _________ (klein) Geschenken und Leckereien. Dieser Brauch geht auf den _________  (legendär) Sankt Nikolaus zurück, der 340 nach Christus lebte und besonders barmherzig war. Er verschenkte alles was er besaß an Bedürftige und Kinder.  Nur wenn die Kinder artig waren, bekommen sie etwas vom Nikolaus. Meine Eltern haben mich früher immer gewarnt. “Wenn du nicht lieb bist, kommt der Knecht Ruprecht und haut dir mit seiner Rute auf den Hintern.” Daher war ich an den Tagen vor dem 6. Dezember immer besonders lieb. 🙂

Natürlich sind die Eltern in der Vorweihnachtszeit auch im Stress, da sie für ihre Kinder Geschenke kaufen müssen. Denn die Kinder erwartet am Abend des 24. Dezembers eine _________  (groß) Bescherung. Der 24. Dezember ist zwar kein _________  (offiziell) Feiertag und die Läden sind bis etwa 14 Uhr geöffnet. Aber an diesem Tag sind die Vorbereitungen für das weihnachtliche Festessen bereits in vollem Gange. Es werden noch die letzten Zutaten eingekauft, einige Väter irren durch die Stadt, weil sie vergessen haben, ein Geschenk für ihre Ehefrauen zu kaufen und in _________  (viel) Familien wird der Weihnachtsbaum geschmückt. Wir haben den Weihnachtsbaum immer schon Anfang Dezember geschmückt. Bei meinem Opa gab es auch immer eine Weihnachtskrippe mit einem _________  (klein) Joseph, einer _________  (klein) Maria und dem Jesus sowie den Tieren.

Bei uns gab es am 24. Dezember _________  (traditionell) eine Weihnachtsgans, Knödel und Rotkohl. In anderen Familien gibt es am 24. nur Würstchen mit Kartoffelsalat und dann gibt es am 25. und 26. Dezember ein _________  (groß) Festessen. Bevor die Kinder am Abend die Geschenke auspacken dürfen, werden Lieder gesungen und Geschichten vorgelesen. Ich habe meinen Eltern früher als Kind immer auf der Blockflöte ein paar Lieder vorgespielt. Das mache ich heute nicht mehr… 😉

Der 25. und 26. Dezember sind _________  (offiziell) Feiertage in Deutschland. An diesen Tagen werden Verwandte und Freunde besucht, wo wieder viel gegessen wird und Geschenke ausgetauscht werden.


Lösungsschlüssel

Heute ist der 1. Dezember und die Kinder dürfen das erste Türchen ihres Adventskalenders öffnen. Als ich ein Kind war, habe ich diesen Brauch geliebt. Der Adventskalender hat 24 Türchen, von denen die Kinder ab dem 1. Dezember bis Heiligabend jeden Tag ein neues öffnen dürfen. Von meinen Eltern gab es meistens einen Adventskalender mit Schokolade und von meiner Oma gab es 24 kleine Säckchen, in denen jeden Tag eine kleine Überraschung versteckt war: Haargummis, Süßigkeiten, Spielzeug und mehr.

Am 27. November 2016 war der 1. Advent. Das ist der Startschuss für die Weihnachtszeit in Deutschland, vier Sonntage vor Heiligabend. Am 1. Advent werden die Weihnachtsmärkte eröffnet. Diese gibt es in jeder Stadt und sie sind sehr beliebt. Es gibt zahlreiche festlich geschmückte Stände, wo Glühwein und heiße Getränke, weihnachtliche Köstlichkeiten, Dekoration, Kerzen und vieles mehr verkauft wird. Diese Märkte gab es schon im 14. Jahrhundert. Ich liebe die Atmosphäre auf den Weihnachtsmärkten. Der berühmteste deutsche Weihnachtsmarkt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt, aber auch Dresden und Aachen sind für ihre wunderschönen Weihnachtsmärkte bekannt. Da ich in der Nähe von Köln wohne, war ich schon oft auf den Weihnachtsmärkten in Köln. Dort gibt es zahlreiche und jeder Weihnachtsmarkt ist ein bisschen anders. Ein Muss waren für mich die warmen Maronen, die man auf jedem Weihnachtsmarkt kaufen kann.

In vielen Familien gibt es einen Adventskranz mit vier Kerzen. An jedem Adventssonntag wird eine Kerze angezündet und spätestens an Heiligabend brennen alle Kerzen am Kranz. In der Adventszeit habe ich als Kind häufig mit meinen Eltern oder mit meiner Oma Plätzchen gebacken. Meine Oma hat dafür einen Fleischwolf benutzt, durch den sie den Teig gedreht hat. Die Plätzchen waren köstlich und ich habe immer einige Dosen davon mit nach Hause genommen. Bei meiner Oma gab es auch immer einen Christstollen, den sie selber gebacken hatte, sowie Nüsse, Orangen und Schokolade. Die Vorweihnachtszeit war immer schön bei meiner Oma.

Viele Firmen organisieren für ihre Mitarbeiter in der Vorweihnachtszeit Weihnachtsfeiern. Dort wird viel gegessen und viel getrunken und es gibt auch manchmal Aufführungen von Mitarbeitern und Künstlern.

Am 6. Dezember ist der Nikolaustag. An diesem Tag kommt der “Nikolaus” und füllt die Stiefel und Schuhe der Kinder mit kleinen Geschenken und Leckereien. Dieser Brauch geht auf den legendären Sankt Nikolaus zurück, der 340 nach Christus lebte und besonders barmherzig war. Er verschenkte alles was er besaß an Bedürftige und Kinder.  Nur wenn die Kinder artig waren, bekommen sie etwas vom Nikolaus. Meine Eltern haben mich früher immer gewarnt. “Wenn du nicht lieb bist, kommt der Knecht Ruprecht und haut dir mit seiner Rute auf den Hintern.” Daher war ich an den Tagen vor dem 6. Dezember immer besonders lieb.:)

Natürlich sind die Eltern in der Vorweihnachtszeit auch im Stress, da sie für ihre Kinder Geschenke kaufen müssen. Denn die Kinder erwartet am Abend des 24. Dezembers eine große Bescherung. Der 24. Dezember ist zwar kein offizieller Feiertag und die Läden sind bis etwa 14 Uhr geöffnet. Aber an diesem Tag sind die Vorbereitungen für das weihnachtliche Festessen bereits in vollem Gange. Es werden noch die letzten Zutaten eingekauft, einige Väter irren durch die Stadt, weil sie vergessen haben, ein Geschenk für ihre Ehefrauen zu kaufen und in vielen Familien wird der Weihnachtsbaum geschmückt. Wir haben den Weihnachtsbaum immer schon Anfang Dezember geschmückt. Bei meinem Opa gab es auch immer eine Weihnachtskrippe mit einem kleinen Joseph, einer kleinen Maria und dem Jesus sowie den Tieren.

Bei uns gab es am 24. Dezember traditionell eine Weihnachtsgans, Knödel und Rotkohl. In anderen Familien gibt es am 24. nur Würstchen mit Kartoffelsalat und dann gibt es am 25. und 26. Dezember ein großes Festessen. Bevor die Kinder am Abend die Geschenke auspacken dürfen, werden Lieder gesungen und Geschichten vorgelesen. Ich habe meinen Eltern früher als Kind immer auf der Blockflöte ein paar Lieder vorgespielt. Das mache ich heute nicht mehr… 😉

Der 25. und 26. Dezember sind offizielle Feiertage in Deutschland. An diesen Tagen werden Verwandte und Freunde besucht, wo wieder viel gegessen wird und Geschenke ausgetauscht werden.